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Mobiles Surfen und Webworken

Da ich werktags ca. 1,5 Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln verbringe war ich auf der Suche nach einer Möglichkeit diese Zeit kreativ und produktiv verbringen zu können.
Ein Test mit einem Tablet hat meine Wünsche nicht vollends erfüllt, da die fehlende Tastatur die Möglichkeit schnell und hochwertig zu schreiben doch enorm einschränkt.
Schnell fiel meine Wahl auf ein Ultrabook. Bei meiner Recherche bin ich schnell auf http://www.ultrabook-king.de gestoßen um ein Gerät für meine Ansprüche zu finden.
Wichtig waren für mich die grundlegenden Kriterien, welche für ein Ulrabook stehen:

  • Lange Akkulaufzeit
  • akzeptable Leistung
  • schnelles Aufwachen aus dem Standby

Zusätzlich war für mich ein interner SIM-Slot für das mobile Surfen wichtig. Um dauerhaft online arbeiten zu können möchte ich keinen zusätzlichen externen UMTS-Stick oder den Umweg über mein Smartphone gehen.

Interessant war für mich auch die Option eines Convertible Ultrabook, welches sich sowohl als vollwertiges Notebook sowie als Tablet mit Touch bedienen lässt. Die Frage, welche sich hier aufdrängte war die Nutzbarkeit mit Tastatur in Bahn oder Bus wo keine Tische verfügbar sind. Interessant in diesem Segment fand ich die Convertible Slider Ultrabooks, welche die Möglichkeit haben den Bildschirm auf der Tastatur abzulegen.

Ein Vergleich der Geräte und kurzweilige Onlinerecherche führte mich zeitnah zum Sony VAIO Duo 13.

  • Akkulaufzeit bis zu 10h
  • Slidertechnologie
  • UMTS
  • bis zu 4 GB RAM
  • Intel Core i7-4500U

All dies bringt das Sony VAIO Duo 13 SV-D1321Z9E/B mit sich. Der Preis liegt in dieser Ausstattung bei ca. 1800€.
Der kleine Bruder, das Sony VAIO Duo 13 SV-D1321M9E/B schlägt mit einem Intel Core i5-4200U (2 x 1.6GHZ) & 4 GB RAM und einem Preis von ca. 1200€ zu Buche.
Als ITler bin ich grundsätzlich ein Fan von Power aber letztendlich würde sich der i7 beim surfen und schreiben eher langweilen und den der i5 vollkommen seinen Zweck erfüllen. Und von dem gesparten Geld kann man ich andere tolle Sachen machen.

Gesagt, getan, habe ich die kleinere Variante vor ca. 2 Wochen gekauft und bin vollends zufrieden was die Nutzung unterwegs angeht. Kleine Mankos gibt es aber doch zu berichten. Ab und an ist der Aufstellwinkel im Bus doch etwas ungünstig, wenn man den falschen Platz erwischt. Zum anderen ist das Touchpad doch sehr klein und sehr gewöhnungsbedürftig.

Aber alles in allem ein Kauf der sich gelohnt hat auch wegen den Coupons für deutsche Supermärkte.

Android Handy – Was brauche ich, was will ich

Es gibt ja immer mal wieder in Unternehmen die (undurchdachte) Idee den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten ihre E-Mails und Dateien auf ihrem privaten Mobilfunkgerät oder Tablet abzurufen. Bring your own device. Ok, vom administrativen Aufwand und vom sicherheitsrelevantem Standpunkt eine Farce aber es hat auch Vorteile. Ich darf mir als Testuser ein neues Android Handy kaufen.
Nur welches ist im Moment angesagt, welches hat Spielereien, die nur Strom fressen und was brauche ich unbedingt?
Auf folgende Features kann und will ich nicht verzichten:

  • durchschnittliche Größe – Bedienung mit einer Hand möglich (ich will mir keine riesige Platte an den Kopf halten beim Telefonieren)
  • geringes Gewicht
  • erweiterbarer Speicher
  • möglichst lange Akkulaufzeit
  • aktuelle Android Version

So, die großen Mischlinge, welche behaupten Smartphone zu sein aber nicht in die Hosentasche passen fallen schon einmal raus. Schauen wir weiter. E-Mailfunktion, Webbrowser, Kalendersynchronisation, Kamera (Schnappschüsse, für eine Fotosession nehme ich doch lieber meine Spiegelreflex) bieten sie alle. Dann mal los auf das Angebot und durchklicken.
Ich fange einmal an und sortiere alles aus was eine veraltete Android Version hat. Eine 4.1 Jelly Bean sollte es schon sein. Dann kommt alles weg was einen Stift mitliefert. Ich habe einmal versucht mein Mobilfunkgerät als Notizzettel zu nutzen aber wenn mir eingefallen ist, dass ich etwas aufgeschrieben habe, wusste ich auch was es war. Das spare ich mir auf für die Zeit in der mein Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Und wenn ich dann doch einmal etwas notieren möchte kann ich dies auch über die Tastatur eingeben.
Als nächstes alles weg über 4 Zoll-Display. Ich will für mein Handy keinen zusätzlichen Rucksack kaufen.
Nach dem Lesen von diversen Tests und Produktübersichten bin ich immer wieder zum Samsung Galaxy S3 mini gestößen.
Optimale Größe, gute Ergebnisse, leicht. Exakt was ich suche. Alternativ könnte ich mich für das Samsung Galaxy S4 Mini entscheiden. Ein wenig größer aber das müsste ich einmal in die Hand nehmen um zu schauen wie ich damit umgehen kann.
Bring your own device ist schon ganz schön kompliziert, gerade wenn man kein „own“ device sein Eigen nennt. :) Ich glaube ich bleibe erst noch ein paar Wochen bei meinem Geschäftshandy und schaue mir nach der Markteinführung das S4 Mini an und entscheide danach spontan ob es das S3 oder das S4 sein soll.
Ihr habt gute Alternativen? Immer raus damit.

E-Mail Signaturen Think before print – Save trees, save paper

Was gehen mir diese riesigen Signaturen, Disclaimer, Think before Print, etc.  Dinger auf den Geist.

Man bekommt eine E-Mail mit 2 Zeilen Text, einer 7 Zeilen Signatur in welcher 3x der Name des Absenders steht, einem 24 Zeilen Disclaimer und einem sechszeiligen „Think before Print“-Hinweis.

Wenn ich jetzt diese E-Mail doch, aus welchem Grund auch immer, ausdrucken will – oder muss – verbrauche ich ca.3x soviel Papier wie eigentlich nötig. Ich verbrauche mehr Toner. Es wird x mal mehr Energie verbraucht um die E-Mail durch die Welt zu befördern. Das Ende vom Lied ist, dass diese Hinweise der Umwelt nicht nutzen sondern eher Schaden zufügen. Wer eine E-Mail ausdrucken will, wird dies tun. Ob sich in der E-Mail ein Hinweis befindet darüber nachzudenken oder nicht.

Also bitte entfernt diesen Blödsinn aus euren Signaturen. Danke.

Der mysteriöse Monitor

Am Freitag rief mich eine Assistentin der Geschäftsführung an, dass ihr Monitor immer wieder aus und wieder an geht. Das sollte schon seit Tagen aus unerklärlichen Gründen passieren.

Da die Assistentinnen das wichtigste Instrument in einem Unternehmen sind – nichts wie hin. Als ich dort ankam tat der Monitor seinen Dienst und ließ sich auch nicht dazu bewegen auszugehen. 20 Minuten und einen Kaffee später weiterhin kein Fehler sichtbar. Noch einmal geprüft ob alles richtig verschraubt ist und die Dame wieder alleine gelassen.

Wenig später klingelte mein Telefon und die junge Frau erzählte mir, dass es wieder passiert sei. Also wieder Turnschuhe an und noch einmal vor Ort gegangen. Der Monitor funktioniert.

Also habe ich die Frau gebeten weiter zu arbeiten und ich setzte mich daneben und wartete auf den Monitorgau. 3 getippte E-Mails später lehnt sich die Dame zurück und zack – Monitor aus.

Ich bitte also die Frau Assistentin mir Platz zu machen und als ihren Arbeitsplatz verlässt springt der Monitor wieder an. – Mir wurde schnell klar, dass es sich hier um eine Inkompatibilität zwischen Monitor und Anwender handelt.

Eine genauere Analyse zeigte, dass das Stromkabel des Monitors am hinteren Schreibtischrand zur Bodendose verlegt war und Frau Assistentin bei jedem zurücklehnen ihren Pfennigabsatz auf die gleiche Kabelstelle gedrückt hat. Dem Kabel fehlten dort schon die ein- oder andere Isolationsschicht.

Die Nachfrage, ob ihr Chef sie mit Stromschlägen zu Höchstleistung motivieren möchte brachte mir nur böse Blicke ein. Also habe ich schnell das defekte Kabel gegen ein neues getauscht und dieses oben am Schreibtisch verlegt.

Die Kompatibilität von Anwender und Monitor war wiederhergestellt.