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4 Tipps um einen Windows7 Bluescreen zu beheben

Falls dein Windows Computer jemals einen Bluescreen, liebevoll „Blue Screen of Death“ genannt, angezeigt hat, weißt du, dass dies äußerst ärgerlich ist. In der Regel bedeutet dies, dass das System einen generellen Fehler aufweist. Das Problem beim Beheben eines Bluescreen ist, dass viele verschiedene unterschiedliche Ursachen vorliegen können. Für den normalen Computerbenutzer kann ein Bluescreen das Lebensende des Computers bedeuten.

In den nächsten Zeilen möchte ich ein paar Möglichkeiten aufzeigen um einen Bluescreen zu beheben. Dieser Artikel soll für die weniger erfahrenen Benutzer dienen und eine Erweiterung von Minidumpanalyse darstellen.

Manchmal ist das Problem nicht ganz so ernst oder kompliziert, wie zu Beginn gedacht. Es ist möglich, dass installierte Hardware einen Konflikt verursacht. Vielleicht hat ein Virus die Registrykonfiguration geändert. Oder vielleicht ist eine Treiber-Datei beschädigt. So kannst du die häufigsten Ursachen, die den Blue Screen of Death verursachen überprüfen.

Starten im abgesicherten Modus

Der erste Schritt bei einem Bluescreen ist es immer den Rechner über den Powerknopf auszuschalten. Nachdem der Computer wieder startet, drück die Taste F8, bevor das Windows-Bildschirm erscheint. Dadurch erscheint ein Bildschirm mit erweiterte Bootoptionen. Gehe mit den Pfeiltasten auf der Tastatur nach unten, bis „Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern“ aktiviert ist, und drücke die Eingabetaste.

Abgesicherter Modus NetzwerktreibernFalls du vermutest, dass der Fehler durch einen Virus verursacht wird, welcher direkt auf das Internet zugreift solltest du „Abgesicherter Modus“ wählen

Bluescreen beheben

Behalte beim Start den Bildschirm im Auge. Es werden nacheinander alle Treiberdateien angezeigt, welche ins Betriebssystem geladen werden. Falls eine lange Pause bei einem bestimmten Treiber au8ftritt oder ein Fehler angezeigt wird notiere den Namen der SYS-Datei, nach welchem der Fehler aufgetreten ist. Suche im Internet nach dem Namen der Datei (ggf. von einem anderen Computer) und versuche den verursachenden Treiber neu zu installieren oder zu aktualisieren.

Deien werden geladen

Falls keine Treiber-Probleme vorliegen, gilt es im nächsten Schritt zu nprüfen ob Hardware-Konflikte vorliegen. In der Systemsteuerung kann man, indem du auf System und dann auf Geräte-Manager gehst, sich mögliche Konflikte anzeigen lassen. Gehe durch alle Gerätekategorien und halte Ausschau nach dem gelben, verräterischen Ausrufezeichen.

Windows7 Gerätemanager Konflikt

Wenn du dieses Symbol siehst, klicke mit der rechten Maustaste uaf den Eintrag und wähle „Treiber aktualisiseren“. Eventuell hilft dir hierbei auch Googler um einen aktuellen Treiber für dein Betriebssystem zu finden. Falls keine Hardwarekonflike vorliegen mache mit dem nächsten Schritt weiter

Suche nach Spyware, Adware, Viren und Registryscans

Malwarebytes - Adware Spyware entfernen

Führe einen kompletten Viren, Spyware und Adware Scan durch während der Computer im abgesicherten Modus ist. Dies ist die beste Möglichkeit um auch hartnäckige Schadsoftware zu deaktivieren, welche im normalen Betrieb nicht entfernt werden kann. Aktualisiere deine Antivirensoftware und führe einen Fullscan aus. Zusätzlich empfehle ich die Installation der Software Malwarebytes um einen zusätzlichen Scan des Rechners durchzuführen.

Es gibt diverse kostenlose Virenscanner. Ein Virenscanner gehört auch jeden Rechner. Hier ist aber zu beachten, dass viele nicht viel hilft. Ein Virenscanner ist vollkommen ausreichend und mehrere unterschiedliche Scanner haben eher negative Auswirkungen auf das System, als dass diese helfen.

Registry Scan

Eine weitere sehr nützliche Prüfung ist, für alle ungeraden Registry-Einträge oder Probleme zu überprüfen. Eine mächtige Open-Source-Anwendung, die deine Registry nach bekannten Problemen überprüfen kann, ist Little Registry Cleaner.

Falls du bis hierhin keine Fehler gefunden hast, die den Bluescreen verursacht haben könnten versuche das folgende:

Starte den Computer und drücke die F8-Taste. Wähle diesmal die Option „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration verwenden“ statt dem  abgesicherten Modus. Windows startet mit der Konfiguration, welche beim letzten erfolgreichen Betriebssystemstart vorlag. Oft wird hierdurch das Problem ohne weitere Fehlersuche gelöst.

Zu guter Letzt, hast du immer noch die Möglichkeit das System wiederherzustellen. Gehe einfach in die Systemsteuerung, System und Sicherheit, Sichern und Wiederherstellen, und wähle „Wiederherstellen von Systemeinstellungen für Ihren Computer“.

Wähle einen gültigen Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus und folge den Anweisungen. Normalerweise behebt eine Systemwiederherstellung zu einem früheren Zeitpunkt den Bluescreen.

Falls dies den Fehler auch nicht behebt scheint Hardware in deinem Rechner defekt zu sein. Evtl. hilft hier ein Checkdisc deiner Festplatte oder die Prüfung des Arbeitsspeichers.

Hattest du auch einen Bluescreen und eine Lösung gefunden dann teile mir diese gerne über einen Kommentar mit.

Aktivitäten des Computers auflisten lassen

Was ist auf meinem Rechner passiert? Wo habe ich eine bestimmte Datei abgespeichert? Was habe ich gestern gemacht. Im Alter werden diese Fragen immer häufiger. Ich habe jetzt auch die 30 Jahre überschritten und kann mich zwar noch an meinen 6. Geburtstag erinnern aber nicht mehr was ich vor 5 Minuten an meinem PC gemacht habe.

Hilfe verschafft jetzt ein neues portables Tool mit dem Namen LastActivityView. Diese Software listet die letzten Aktivitäten des Rechners auf. Welche Ordner wurden geöffnet, welche Datei wurde ausgeführt, wer hat sich angemeldet, welche Software wurde installiert, etc.

LastActivityView liest aus den unterschiedlichen Logfiles des Computers diese Informationen aus und gibt diese aus. Ein sehr schönes Tool für Leute mit Gedächtnisschwächen – wie mir – oder zum Support.

Die Software ist auf allen Windows Rechnern mit 32 oder 64 Bit Betriebssystem lauffähig, von der Version Windows 2000 bis hin zu Windows8.

Auf der Internetseite von NirSoft stehen auch diverse Sprachdateien zur Verfügung, so z.B. auch Deutsch.

Windows 7 – Anmeldung erfolgt mit temporärem Profil

Falls man einmal die Verlegenheit kommt ein Benutzerprofil auf einem Windows / PC löschen zu müssen, da diesem z.B: nicht mehr geladen wird geht man folgendermaßen vor.

Oft ist dies nötig wenn das Profil defekt ist und die Meldung  “Sie wurden mit einem temporären Profil angemeldet” erscheint.

In der Registry ist seit Windows 7 gespeichert, wo das Profil liegen sollte. Wenn man einfach den Ordner unter Users löscht findet Windows den Ordner nicht mehr und nutzt dann einfach das temporäre Profil.

http://www.linkhammer.de/backlinkaufbau/

Um den fehler komplett zu beheben tut man folgendes:

  1. Anmeldung mit einem Administratoraccount, welcher nicht der zu löschende ist. (Falls der Administratoraccount gelöscht werden soll, einen zusätzlichen User mit Administratorrechten anlegen)
  2. Dateien aus dem zu löschenden Profil sichern, falls nötig
  3. Unter %SystemDrive%\Users das betreffende Profil – also den Ordner der so heißt wie der User – löschen.
  4. Start – regedit eingeben – Enter
  5. Im Registry Editor den folgenden Pfad öffnen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
  6. Hier wird für jeden user ein Schlüssel angelegt. Durch anklicken der einzelnen Schlüssel den auswählen, welcher unter ProfileImagepath den betroffenen User beinhaltet.

    Registry win7 Profil entfernen
    Registry win7 Profil entfernen
  7. Den kompletten Schlüssel/Ordner löschen
  8. Den RegistryEditor schließen. Administrator abmelden und mit dem gelöschten Account anmelden
  9. Daten in das Profil zurücksichern

Defraggler – kostenlos besser defragmentieren

Wer seine Festplatte vernünftig defragmentieren möchte benötigt ein Tool, da die windowseigene Software nur oberflächlich vorgeht.

Mit Defraggler kann man gezielt einzelne Dateien oder Ordner zum Defragmentieren auswählen. Weiterhin kann der Zustand einer Partition der Festplatte mit diesem Tool geprüft werden.

Defraggler wurde von den Machern von CCleanern erstellt und ist in einer kostenlosen Version verfügbar und sollte auf keinem Rechner fehlen.