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Mailserver von United Internet auf Spam-Blackliste

Am Freitag kamen mehrere Meldungen bei uns im Helpdesk an, dass E-Mails von Kunden nicht beim Empfänger eingegangen sind. Nach ersten Recherchen stellte sich heraus, dass der Sender den Dienst von WEB.de, GMX oder 1&1 nutzte.

Die Mailserver von United Internet, unter anderem mit den IP-Adressen 212.227.15.15 und 212.227.15.130 wurden beim Spamhaus-Project als verdächtig markiert. Dies führte dazu, dass Kunden von 1&1, GMX und WEB.de keine E-Mails an andere E-Mail-Provider senden konnten, welche Spamhaus zur Spamerkennung nutzen.

Nach wenigen Stunden wurden die Server wieder von der Liste entfernt und der E-Mailversand von GMX, WEB.de und 1&1 funktionierte wieder fehlerfrei.

Der Grund für die Listung war der Verdacht, dass der Server mit einem Spambot infiziert sein könnte.

Das Server fälschlicherweise auf einer Spamliste landen passiert immer wieder. In diesem Fall hat es (mal wieder) einen der großen Mailanbieter erwischt.

Das mangelnde Verständnis der User finde ich diesbezüglich immer wieder faszinierend.

 

Wir setzen bei uns einen der größten Spamfilter auf dem Mark ein um die Spamflut überwachen zu können. Vermutlich ist dort fälschlicherweise momentan GMX gelistet, so dass diese E-Mails geblockt werden! Dies ist vermutlich nur ein temporäres Problem und sollte sich in wenigen Stunden erledigt haben.

Ja aber ich erwarte eine E-Mail von GMX. Machen Sie etwas!

Ich kann nichts machen! Es gibt immer wieder solche Störungen und damit muss man Leben! Ich würde gerne jedem einzelnem immer sofort helfen, dies ist aber leider nicht möglich! Auch wenn man schreit oder sich beschwert oder noch so sehr auf die Dringlichkeit hinweist. Nein, manche Sachen lassen sich nicht sofort beheben und andere Sachen müssen von anderer Stelle behoben werden.

E-Mail Signaturen Think before print – Save trees, save paper

Was gehen mir diese riesigen Signaturen, Disclaimer, Think before Print, etc.  Dinger auf den Geist.

Man bekommt eine E-Mail mit 2 Zeilen Text, einer 7 Zeilen Signatur in welcher 3x der Name des Absenders steht, einem 24 Zeilen Disclaimer und einem sechszeiligen „Think before Print“-Hinweis.

Wenn ich jetzt diese E-Mail doch, aus welchem Grund auch immer, ausdrucken will – oder muss – verbrauche ich ca.3x soviel Papier wie eigentlich nötig. Ich verbrauche mehr Toner. Es wird x mal mehr Energie verbraucht um die E-Mail durch die Welt zu befördern. Das Ende vom Lied ist, dass diese Hinweise der Umwelt nicht nutzen sondern eher Schaden zufügen. Wer eine E-Mail ausdrucken will, wird dies tun. Ob sich in der E-Mail ein Hinweis befindet darüber nachzudenken oder nicht.

Also bitte entfernt diesen Blödsinn aus euren Signaturen. Danke.

Bundespolizei Virus, Trojaner entfernen ohne Systemwiederherstellung

Falls ihr euch einen Virus eingefangen habt, welcher euch auffordert Geld an die Bundespolizei per Ukash oder Paysafecard zu senden dann macht dies auf keinen Fall.

Es handelt sich hierbei um keine offizielle Meldung sondern einen Betrug.
Die Meldung könnt ihr folgendermaßen entfernen:

Virus Bundespolizei Ukash Paysafecard

1. Starte den Computer neu durch das längere Drücken der Power-Taste (Einschalknopf) am Computer
2. Drücke mehrfach F8 oder F5 (im Zweifel beides) bis ein schwarzer Bildschirm mit den erweiterten Startoptionen erscheint

Abgesicherter Modus

3. Navigiere mit den Pfeiltasten der Tastatur zum abgesicherten Modus und Bestätigte mit Enter
4. Wenn Windows im abgesichertem Modus gestartet ist gehe auf Start – ausführen und gib regedit ein.
4.1. Bei Windows XP auf Ok klicken
4.2 Bei Windows 7 mit der rechten Maustaste das Symbol anklicken und als Administrator ausführen
Regedit öffnen

5. Navigiere zum Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
6. Klicke doppelt auf den Eintrag Shell
7. Notiere dir den Wert dieses Eintrages. Dieser lautet z.B. C:\Programme\Beispieleintrag.exe die Datei nach dem letzten / benötigen wir. (in der weiteren Anleitung kurz: Beispieleintrag.exe)
7. Ändere den Wert in explorer.exe
8. Klicke auf OK
9. Klicke im oberen Menü auf Bearbeiten – Suchen
Registry durchsuchen

10. Suche nach Beispieleintrag.exe
11. Lösche die angezeigten Ergebnisse indem du mit der rechten Maustaste die Einträge anklickst und löschen wählst
12. Schließe den Registrierungs-Editor.
13. Starte den Rechner im Normalen Modus neu
14. Lade ein aktuelles Virenprogramm herunter (Kaspersky, etc.) und machen einen Fullscan deiner Festplatte