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OwnCloud – Fehler nach Update: „Magic Quotes is enabled“

OwnCloud hat in der von mir verwendeten Version die nette Meldung angezeigt, dass Owncloud in einer neuen Version vorliegt und aktualisisert werden soll. Als vorbildlicher Nutzer habe ich diese Meldung dann einige Tage ignoriert und danach die Aktualisiserung vorgenommen.

Die Aktualisiserung erfolgte auch fehlerfrei. Beim Aufruf der Cloud erschien der folgende Fehler:

Magic Quotes is enabled. ownCloud requires that it is disabled to work properly.
Magic Quotes is a deprecated and mostly useless setting that should be disabled. Please ask your server administrator to disable it in php.ini or in your webserver config.

PHP modules have been installed, but they are still listed as missing?
Please ask your server administrator to restart the web server.

Da ich die Cloud nicht auf meinem eigenen Server, sondern auf gehostetem Webspace installiert habe gab es für mich nicht die Option Magic Quotes generell zu aktivieren.

Im Internet werden diverse Lösungen für diesen Fehler angeboten:

Erweiterung der .htaccess Datei im Owncloud Verzeichnis

Die Datei .htaccess im Ordner „owncloud“ soll um die folgenden Parameter erweitert werden:
 
php_flag magic_quotes_gpc Off
php_value magic_quotes_gpc Off

Dies hatte in meinem Fall einen 500 Internal Server Error zur Folge

 

Erstellung einer php.ini im Owncloudverzeichnis

Die Datei php.ini soll neu angelegt werden und den folgenden Code enthalten
 
magic_quotes_gpc = Off
magic_quotes_runtime = Off
magic_quotes_sybase = Off
extension=pdo.so
extension=pdo_mysql.so

Dies hatte gar keine Sichtbare Auswirkung auf owncloud

 
Letztendlich habe ich den Fehler über den folgende Lösung behoben.

Erstellung einer user.ini im owncloud Verzeichnis mit dem folgenden Inhalt:

magic_quotes_gpc = Off

Die Meldung „Magic Quotes is enabled. ownCloud requires that it is disabled to work properly.“ erscheint nicht mehr und eine Anmeldung an OwnCloud ist fehlerfrei möglich

Die Cloud auf dem eigenen Server: ownCloud 6

Du möchtest eine Cloud nutzen, vertraust den zahlreichen Anbietern aber deine Daten nicht an. Dann könnte ownCloud die Lösung für dich sein. Seit mehreren Monaten ist die Überwachung durch die NSA kein Geheimnis mehr. Trotzdem erfreuen sich zahlreiche Cloud-Lösungen großer Beliebtheit. Die eigene persönliche Cloud stellt aber eine gute Alternative dar. Die Open-Source-Software ownCloud hat unlängst die Version 6 veröffentlicht, welche einige Änderungen mit sich bringt. Diese möchte ich euch neben einem generellen Abriss der Software kurz vorstellen.

Voraussetzungen zur Nutzung von ownCloud

Da vermutlich die wenigsten einen eigenen Server betreiben möchte ich die Installation auf einem Webspacepaket beschreiben.

Damit ownCloud über den WebInstaller erfolgreich auf deinem Webspace installiert werden kann, muss dein Webspacepaket die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • php5 (Version 5.3 oder höher)
  • php5-gd
  • php5-intl
  • php-xml-parser

Optional sollte das folgende installiert sein:

  • php5-sqlite (Version 3 oder höher)
  • php5-mysql
  • smbclient
  • curl
  • libcurl
  • php5-curl

Um herauszufinden ob dein Webspace diese Voraussetzungen erfüllt kannst du die folgenden schritte ausführen:

Erstelle auf deinem Computer eine Textdatei mit dem folgenden Inhalt:

Speicher die Datei unter dem Namen „phpinfo.php“ ab lade diese mit einem FTP-Client auf deinen Webspace hoch. Gib im Browser den Pfad zu der Datei ein z.B.http://helpdeskstories.de/phpinfo.php. Auf der angezeigten Seite enthältst du Informationen zu der installierten PHP Version, etc.

Installation von ownCloud

Die Installation auf dem eigenen Webspace ist durch den Webinstaller recht einfach. Auf der Internetseite http://owncloud.org/install/ findest du die entsprechende Datei:

Lade die Installationsdatei von ownCloud auf deinen Webspace

1. Klicke auf den WebInstaller
OwnCloud Webinstaller

2. Klicke mit der rechten Maustaste auf die setup-owncloud.php und speichere die Datei auf deinem Computer
OwnCloud speichern

3. Lade die Datei über ein FTP Programm auf deinen Webspace hoch

Führe die Installation von ownCloud durch

Öffne im Browser die setup-owncloud.php auf ihrem Webspace z.B.http://helpdeskstories.de/setup-owncloud.php

install_owncloud

Folge den Anleitungen auf dem Bildschirm und konfiguriere ownCloud im Browser.

Neuheiten in der aktuellen ownCloud Version 6

  • Dokumente: Textdateien lassen sich im ODT-Format über Weboberfläche erstellen, freigeben und bearbeiten; Bearbeitung durch mehrere Benutzer gemeinsam möglich
  • Aktivität: detaillierte Übersicht aller Änderungen
    User können nun Profilbilder (Avatare) verwenden
  • Vorschau von Dokumenten im Webinterface
  • Dateien lassen sich per E-Mail mit anderen Benutzern teilen
  • neue Konfliktbehandlung beim Upload von bereits existierenden Dateien
  • Papierkorb: gelöschte Dateien können nun wiederhergestellt werden
  • überarbeitetes Design mit Fokus auf das Wesentliche
  • verbesserte Performance, insbesondere beim Einbinden von externem Speicher (Dropbox, SFTP, CIFS)
  • verbessertes Management von Apps
  • neue ownCloud App API
  • zahlreiche Fehler wurden behoben

Android Handy – Was brauche ich, was will ich

Es gibt ja immer mal wieder in Unternehmen die (undurchdachte) Idee den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten ihre E-Mails und Dateien auf ihrem privaten Mobilfunkgerät oder Tablet abzurufen. Bring your own device. Ok, vom administrativen Aufwand und vom sicherheitsrelevantem Standpunkt eine Farce aber es hat auch Vorteile. Ich darf mir als Testuser ein neues Android Handy kaufen.
Nur welches ist im Moment angesagt, welches hat Spielereien, die nur Strom fressen und was brauche ich unbedingt?
Auf folgende Features kann und will ich nicht verzichten:

  • durchschnittliche Größe – Bedienung mit einer Hand möglich (ich will mir keine riesige Platte an den Kopf halten beim Telefonieren)
  • geringes Gewicht
  • erweiterbarer Speicher
  • möglichst lange Akkulaufzeit
  • aktuelle Android Version

So, die großen Mischlinge, welche behaupten Smartphone zu sein aber nicht in die Hosentasche passen fallen schon einmal raus. Schauen wir weiter. E-Mailfunktion, Webbrowser, Kalendersynchronisation, Kamera (Schnappschüsse, für eine Fotosession nehme ich doch lieber meine Spiegelreflex) bieten sie alle. Dann mal los auf das Angebot und durchklicken.
Ich fange einmal an und sortiere alles aus was eine veraltete Android Version hat. Eine 4.1 Jelly Bean sollte es schon sein. Dann kommt alles weg was einen Stift mitliefert. Ich habe einmal versucht mein Mobilfunkgerät als Notizzettel zu nutzen aber wenn mir eingefallen ist, dass ich etwas aufgeschrieben habe, wusste ich auch was es war. Das spare ich mir auf für die Zeit in der mein Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Und wenn ich dann doch einmal etwas notieren möchte kann ich dies auch über die Tastatur eingeben.
Als nächstes alles weg über 4 Zoll-Display. Ich will für mein Handy keinen zusätzlichen Rucksack kaufen.
Nach dem Lesen von diversen Tests und Produktübersichten bin ich immer wieder zum Samsung Galaxy S3 mini gestößen.
Optimale Größe, gute Ergebnisse, leicht. Exakt was ich suche. Alternativ könnte ich mich für das Samsung Galaxy S4 Mini entscheiden. Ein wenig größer aber das müsste ich einmal in die Hand nehmen um zu schauen wie ich damit umgehen kann.
Bring your own device ist schon ganz schön kompliziert, gerade wenn man kein „own“ device sein Eigen nennt. :) Ich glaube ich bleibe erst noch ein paar Wochen bei meinem Geschäftshandy und schaue mir nach der Markteinführung das S4 Mini an und entscheide danach spontan ob es das S3 oder das S4 sein soll.
Ihr habt gute Alternativen? Immer raus damit.

ISO Datei mounten ohne Drittanbietertool unter Windows 7, XP und Vista

Microsoft hat in ihrem Betriebssystem Windows 8 von Hause aus die Möglichkeit eingebaut virtuelle CD-Laufwerke einer ISO Datei zu mounten. Seit dem 23.April stellt Microsoft auch ein Tool für alle XP, Vista und Windows7 Nutzer zur Verfügung, welches diese Funktion bietet. Bislang musste man auf Tools von Drittanbietern zurückgreifen um diese Funktionalität zu erhalten.
Das Tool nennt sich Virtual CD-ROM Control Panel und kann auf der Homepage von Microsoft kostenlos heruntergeladen werden. Virtual CD-ROM Control Panel hat eine Dateigröße von 60 KB.
Mit einem digitalen Abbild eines Mediums – der ISO-Datei – ist es leicht möglich die CD- und DVD-Sammlung zu archivieren. Mit einer Brennsoftware ist so ein Abbild schnell erstellt.

So verwendest du Virtual CD-ROM Control Panel:
1. Lade Virtual CD-ROM Control Panel herunter
2. Führe die Datei winxpvirtualcdcontrolpanel_21.exe per Doppelklick aus
VirtualCDRom ausführen

3. Entpacke die Datei in einen zuvor definierten Ordner
4. Aus dem o.g. Ordner kopiere die Datei VCdRom.sys in your %systemroot%\system32\drivers (normalerweise C:\Windows\system32\drivers
5. Starte VCdControlTool.exe aus dem – unter 3 definierten – Ordner.
VirtualCDRom ausführen

6. Über den Punkt mount könnt ihr nun ISO-Dateien auswählen und öffnen.

USB Sticks werden erkannt aber nicht im Explorer angezeigt

Immer wieder habe ich das Problem, dass diverse USB Sticks, sowohl unter Windows XP als auch Windows 7 zwar erkannt werden (Ton nach dem Einstecken oder leuchten des Sticks), diese aber nicht im Explorere angezeigt werden. Lösung schafft USBDeview, ein kleines Programm, dass alle dem System bekannten USB Geräte anzeigt, unabhängig davon ob sie momentan verbunden sind oder nicht.

Für jedes USB Gerät werden erweiterte Informationen wie Name, Beschreibung, Typ, Seriennummer, etc. angezeigt.

Zudem ist es mit USBDeview möglich, nicht verbundene USB Geräte aus dem System zu entfernen sowie verbundene Geräte zu entkoppeln.

Entfernt bzw. entkoppelt man einen USB Stick wird dieser neu erkannt und installiert – und kann im Normalfall wieder verwendet werden.

USBDeview ist ein unentbehrliches Werkzeug, wenn einmal Probleme mit USB Geräten auftreten.

Dropbox – So hast du deine Dateien überall griffbereit.

USB Stick vergessen oder defekt? Eine alte Version von einer Datei wird benötigt?

Kein Problem!

Alle Dateien, die du in Dropbox speicherst, werden sofort auch auf allen deinen Computern, Handys und auf der Dropbox-Website gespeichert und können von dort abgerufen werden!

Dropbox bietet 2 GB an freiem Speicherplatz für alle Dateiformate.

Es ist ganz einfach. Dropbox herunterladen, konfigurieren und automatischw erden die eingestellten Ordner mit Dropbox abgeglichen. Bestimmte Dateien oder Verzeichnisse können für andere Benutzer freigegeben werden und ältere Versionen von dateien wiederhergestellt.

Was spricht noch gegen Dropbox?