Die Cloud auf dem eigenen Server: ownCloud 6

Du möchtest eine Cloud nutzen, vertraust den zahlreichen Anbietern aber deine Daten nicht an. Dann könnte ownCloud die Lösung für dich sein. Seit mehreren Monaten ist die Überwachung durch die NSA kein Geheimnis mehr. Trotzdem erfreuen sich zahlreiche Cloud-Lösungen großer Beliebtheit. Die eigene persönliche Cloud stellt aber eine gute Alternative dar. Die Open-Source-Software ownCloud hat unlängst die Version 6 veröffentlicht, welche einige Änderungen mit sich bringt. Diese möchte ich euch neben einem generellen Abriss der Software kurz vorstellen.

Voraussetzungen zur Nutzung von ownCloud

Da vermutlich die wenigsten einen eigenen Server betreiben möchte ich die Installation auf einem Webspacepaket beschreiben.

Damit ownCloud über den WebInstaller erfolgreich auf deinem Webspace installiert werden kann, muss dein Webspacepaket die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • php5 (Version 5.3 oder höher)
  • php5-gd
  • php5-intl
  • php-xml-parser

Optional sollte das folgende installiert sein:

  • php5-sqlite (Version 3 oder höher)
  • php5-mysql
  • smbclient
  • curl
  • libcurl
  • php5-curl

Um herauszufinden ob dein Webspace diese Voraussetzungen erfüllt kannst du die folgenden schritte ausführen:

Erstelle auf deinem Computer eine Textdatei mit dem folgenden Inhalt:

Speicher die Datei unter dem Namen „phpinfo.php“ ab lade diese mit einem FTP-Client auf deinen Webspace hoch. Gib im Browser den Pfad zu der Datei ein z.B.http://helpdeskstories.de/phpinfo.php. Auf der angezeigten Seite enthältst du Informationen zu der installierten PHP Version, etc.

Installation von ownCloud

Die Installation auf dem eigenen Webspace ist durch den Webinstaller recht einfach. Auf der Internetseite http://owncloud.org/install/ findest du die entsprechende Datei:

Lade die Installationsdatei von ownCloud auf deinen Webspace

1. Klicke auf den WebInstaller
OwnCloud Webinstaller

2. Klicke mit der rechten Maustaste auf die setup-owncloud.php und speichere die Datei auf deinem Computer
OwnCloud speichern

3. Lade die Datei über ein FTP Programm auf deinen Webspace hoch

Führe die Installation von ownCloud durch

Öffne im Browser die setup-owncloud.php auf ihrem Webspace z.B.http://helpdeskstories.de/setup-owncloud.php

install_owncloud

Folge den Anleitungen auf dem Bildschirm und konfiguriere ownCloud im Browser.

Neuheiten in der aktuellen ownCloud Version 6

  • Dokumente: Textdateien lassen sich im ODT-Format über Weboberfläche erstellen, freigeben und bearbeiten; Bearbeitung durch mehrere Benutzer gemeinsam möglich
  • Aktivität: detaillierte Übersicht aller Änderungen
    User können nun Profilbilder (Avatare) verwenden
  • Vorschau von Dokumenten im Webinterface
  • Dateien lassen sich per E-Mail mit anderen Benutzern teilen
  • neue Konfliktbehandlung beim Upload von bereits existierenden Dateien
  • Papierkorb: gelöschte Dateien können nun wiederhergestellt werden
  • überarbeitetes Design mit Fokus auf das Wesentliche
  • verbesserte Performance, insbesondere beim Einbinden von externem Speicher (Dropbox, SFTP, CIFS)
  • verbessertes Management von Apps
  • neue ownCloud App API
  • zahlreiche Fehler wurden behoben

Windows 7 Passwort zurücksetzen

Falls du dein Windows 7 Passwort zurücksetzen musst, weil du es vergessen hast oder der Computer dein Passwort vergessen haben sollte, kein Problem: Es gibt einen relativ einfachen Weg dies zu erledigen.

Abgesehen von einer Kennwortrücksetzungsdiskette, die du vermutlich nicht hast, bietet Microsoft keine offizielle Möglichkeit der Passwortrücksetzung an. Mit dem beschriebenen Trick funktioniert es aber trotzdem.

Es gibt noch weitere Methoden zum Zurücksetzen eines vergessenen Passworts unter Windows 7. Hier möchte ich nur eine der Möglichkeiten aufzeigen.

Ich möchte hier den Leuten helfen, welche ihr Passwort vergessen haben. Falls du unerlaubterweise auf ein fremdes Konto zugreifen möchtest, welches dir nicht gehört: Verlasse bitte jetzt diese Seite.

Falls es um dein eigenes Passwort geht: Befolge diese einfachen Schritte, um dein Windows 7 Passwort zurückzusetzen.

Die Anleitung funktioniert bei jeder Windows 7 Edition in den 32-Bit-und 64-Bit-Versionen.

Und so funktioniert es:

1. Leg eine Windows 7-Installations-DVD oder eine Windows 7 Systemreperatur-CD in Dein CD/DVD Laufwerk und starte deinen Computer.

Wenn Du keine Original-Windows-7 CD hast und nie einen Systemreparaturdatenträger erstellt hast macht dies auch nichts solange du Zugang zu einem anderen Windows 7-Computer (einem anderen in deiner Wohnung oder der von einem Bekannten) hast. Mit diesem kannst du kostenlos einen Systemreparaturdatenträger brennen mit welchem diese Lösung funktioniert.

2. Nachdem der Computer von der CD gestartet hat klick auf Weiter im Fenster mit der Sprach-und Tastaturauswahl.

Klicke auf den Link zur Systemreparatur der Windowsinstallation.

Falls du einen Systemreparaturdatenträger statt einer Windows 7-Installations-DVD verwendet hast wirst du diesen Link nicht sehen. Überspringe in diesem Fall diesen Schritt einfach.

Sobald die Installation gefunden wurde, wähle den entsprechenden Laufwerksbuchstaben. Die meisten Windows-7-Installationen werden D anzeigen: Dies kann aber unterschiedlich sein.

Während Windows 7 vermutlich auf C:\ installiert ist wird eine seperate Partition während der Installation für die Systemdateien verwendet.

3. Wählen die Installation aus der Windows 7 Betriebssystem-Liste und klicke auf die Schaltfläche Weiter.

Wähle Eingabeaufforderung als Systemwiederherstellungsoption aus.

4. Kopieren der benötigten Datei / der eigentliche Windows 7 Passwort Hack

Nachdem die Eingabeaufforderung geöffnet wurde gibt die folgenden 2 Befehle in dieser Reihenfolge ein:

copy C:\windows\system32\utilman.exe C:\
copy C:\windows\system32\cmd.exe C:\windows\system32\utilman.exe

Die Frage ob die Datei überschrieben wurde beantwortest du mit Ja.

Falls sich ihre Windows 7 Version auf einem anderen Laufwerk befindet musst du alle Pfade ändern.

5. Neustart des Computers

Nimm die Windows 7 DVD aus dem Laufwerk und starte den Rechner neu. Dies kannst du über den Reset Knopf an deinem Rechner machen oder indem du mehrere Sekunden den Powerknopf des drückst.

6. Eingabeaufforderung öffnen zur Passwortrücksetzung

Sobald der Windows 7 Anmeldebildschirm angezeigt wird, klicke auf das kleine Symbol in der unteren linken Ecke des Bildschirms welches wie eine Torte mit einem Quadrat aussieht!

7. Passwort für deinen Windows 7 Account neu vergeben

Nun sollte die Eingabeaufforderung geöffnet werden. Gib hier den folgenden Befehl mit deinem normalen Benutzernamen und dem neuen Passwort ein.

net user myusername mypassword

Also, zum Beispiel:
net user Thomas meinneuespasswort123$

Wenn dein Benutzername Leerzeichen enthält, setze es in Anführungszeichen:

z.B. net user „Thomas Fischer“ meinneuespasswort123$

8. Anmeldung mit dem neu gesetzten Window 7 Passwort

Schließe das Fenster mit der Eingabeaufforderung.

Logge dich mit deinem neuen Passwort ein.

9. Erstellung einer Passwortrücksetzungsdiskette

Erstellen eine Windows 7 Kennwortrücksetzdiskette! Dies ist die von Microsoft anerkannten, proaktiver Schritt den du schon lange hättest getan haben sollen. Alles was du brauchst ist eine leere Diskette oder einen leeren USB-Stick. Dann kannst du dein Windows 7 Passwort zukünftig einfacher wiederherstellen.

10.Mache den Hack Rückgängig

Obwohl es nicht erforderlich ist, wäre es wahrscheinlich sinnvoll, den Hack, rückgängig zu machen.

Um die vorgenommenen Änderungen rückgängig zu machen, wiederhole die Schritte 1 bis 3 oben. Wenn du wieder Zugriff auf die Eingabeaufforderung hast führe das folgende aus:

copy C:\utilman.exe C:\windows\system32\utilman.exe

Bestätige das Überschreiben und starte deinen Computer neu.
Dies hat keine Auswirkung auf das Passwort was du unter Schritt 7 gesetzt hast.

4 Tipps um einen Windows7 Bluescreen zu beheben

Falls dein Windows Computer jemals einen Bluescreen, liebevoll „Blue Screen of Death“ genannt, angezeigt hat, weißt du, dass dies äußerst ärgerlich ist. In der Regel bedeutet dies, dass das System einen generellen Fehler aufweist. Das Problem beim Beheben eines Bluescreen ist, dass viele verschiedene unterschiedliche Ursachen vorliegen können. Für den normalen Computerbenutzer kann ein Bluescreen das Lebensende des Computers bedeuten.

In den nächsten Zeilen möchte ich ein paar Möglichkeiten aufzeigen um einen Bluescreen zu beheben. Dieser Artikel soll für die weniger erfahrenen Benutzer dienen und eine Erweiterung von Minidumpanalyse darstellen.

Manchmal ist das Problem nicht ganz so ernst oder kompliziert, wie zu Beginn gedacht. Es ist möglich, dass installierte Hardware einen Konflikt verursacht. Vielleicht hat ein Virus die Registrykonfiguration geändert. Oder vielleicht ist eine Treiber-Datei beschädigt. So kannst du die häufigsten Ursachen, die den Blue Screen of Death verursachen überprüfen.

Starten im abgesicherten Modus

Der erste Schritt bei einem Bluescreen ist es immer den Rechner über den Powerknopf auszuschalten. Nachdem der Computer wieder startet, drück die Taste F8, bevor das Windows-Bildschirm erscheint. Dadurch erscheint ein Bildschirm mit erweiterte Bootoptionen. Gehe mit den Pfeiltasten auf der Tastatur nach unten, bis „Abgesicherter Modus mit Netzwerktreibern“ aktiviert ist, und drücke die Eingabetaste.

Abgesicherter Modus NetzwerktreibernFalls du vermutest, dass der Fehler durch einen Virus verursacht wird, welcher direkt auf das Internet zugreift solltest du „Abgesicherter Modus“ wählen

Bluescreen beheben

Behalte beim Start den Bildschirm im Auge. Es werden nacheinander alle Treiberdateien angezeigt, welche ins Betriebssystem geladen werden. Falls eine lange Pause bei einem bestimmten Treiber au8ftritt oder ein Fehler angezeigt wird notiere den Namen der SYS-Datei, nach welchem der Fehler aufgetreten ist. Suche im Internet nach dem Namen der Datei (ggf. von einem anderen Computer) und versuche den verursachenden Treiber neu zu installieren oder zu aktualisieren.

Deien werden geladen

Falls keine Treiber-Probleme vorliegen, gilt es im nächsten Schritt zu nprüfen ob Hardware-Konflikte vorliegen. In der Systemsteuerung kann man, indem du auf System und dann auf Geräte-Manager gehst, sich mögliche Konflikte anzeigen lassen. Gehe durch alle Gerätekategorien und halte Ausschau nach dem gelben, verräterischen Ausrufezeichen.

Windows7 Gerätemanager Konflikt

Wenn du dieses Symbol siehst, klicke mit der rechten Maustaste uaf den Eintrag und wähle „Treiber aktualisiseren“. Eventuell hilft dir hierbei auch Googler um einen aktuellen Treiber für dein Betriebssystem zu finden. Falls keine Hardwarekonflike vorliegen mache mit dem nächsten Schritt weiter

Suche nach Spyware, Adware, Viren und Registryscans

Malwarebytes - Adware Spyware entfernen

Führe einen kompletten Viren, Spyware und Adware Scan durch während der Computer im abgesicherten Modus ist. Dies ist die beste Möglichkeit um auch hartnäckige Schadsoftware zu deaktivieren, welche im normalen Betrieb nicht entfernt werden kann. Aktualisiere deine Antivirensoftware und führe einen Fullscan aus. Zusätzlich empfehle ich die Installation der Software Malwarebytes um einen zusätzlichen Scan des Rechners durchzuführen.

Es gibt diverse kostenlose Virenscanner. Ein Virenscanner gehört auch jeden Rechner. Hier ist aber zu beachten, dass viele nicht viel hilft. Ein Virenscanner ist vollkommen ausreichend und mehrere unterschiedliche Scanner haben eher negative Auswirkungen auf das System, als dass diese helfen.

Registry Scan

Eine weitere sehr nützliche Prüfung ist, für alle ungeraden Registry-Einträge oder Probleme zu überprüfen. Eine mächtige Open-Source-Anwendung, die deine Registry nach bekannten Problemen überprüfen kann, ist Little Registry Cleaner.

Falls du bis hierhin keine Fehler gefunden hast, die den Bluescreen verursacht haben könnten versuche das folgende:

Starte den Computer und drücke die F8-Taste. Wähle diesmal die Option „Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration verwenden“ statt dem  abgesicherten Modus. Windows startet mit der Konfiguration, welche beim letzten erfolgreichen Betriebssystemstart vorlag. Oft wird hierdurch das Problem ohne weitere Fehlersuche gelöst.

Zu guter Letzt, hast du immer noch die Möglichkeit das System wiederherzustellen. Gehe einfach in die Systemsteuerung, System und Sicherheit, Sichern und Wiederherstellen, und wähle „Wiederherstellen von Systemeinstellungen für Ihren Computer“.

Wähle einen gültigen Wiederherstellungspunkt aus der Liste aus und folge den Anweisungen. Normalerweise behebt eine Systemwiederherstellung zu einem früheren Zeitpunkt den Bluescreen.

Falls dies den Fehler auch nicht behebt scheint Hardware in deinem Rechner defekt zu sein. Evtl. hilft hier ein Checkdisc deiner Festplatte oder die Prüfung des Arbeitsspeichers.

Hattest du auch einen Bluescreen und eine Lösung gefunden dann teile mir diese gerne über einen Kommentar mit.

Windows 8.1 – Release und Neuerungen

Windows 8 hatte keinen optimalen Start. Beim Erscheinen des Betriebssystems haben sich viele User über die neue Oberfläche beschwert, die eher an ein Smartphone, als an einen Computer erinnert. Microsoft hat auf das negative Feedback reagiert und ein Update herausgebracht, welches beide Seiten zufriedenstellen soll. Die neue Version nennt sich Windows 8.1 und ist für Jeden Windows 8 Besitzer kostenlos erhältlich. So lässt sich das System auf herkömmlichen Rechnern alternativ auch sofort in der traditionellen Desktop-Ansicht starten – was zum Beispiel beim Einsatz auf Unternehmensrechnern sinnvoll ist.

Änderungen in Windows 8.1

Startmenü und Metro-Oberfläche
Windows 8.1 hat einige Änderungen erhalten, die den Umgang als Desktop User damit erleichtern sollen. Eine der wichtigsten Änderungen ist wohl der zurückgekehrte Startbutton. Zur großen Enttäuschung öffnet dieser allerdings nicht das beliebte und bequeme Startmenü, sondern lässt den Nutzer zur Metro-Oberfläche wechseln. Microsoft möchte das alte Startmenü wohl nicht mehr verwenden und sieht das Metro-UI als neues Startmenü. Wenn man den Startbutton mit der rechten Maustaste anklickt, kann man auf einige Einstellungen zugreifen und den Computer herunterfahren, was früher nur über die Metro-Oberfläche möglich war. Hintergrundbilder, die jetzt für den Desktop ausgewählt werden, erscheinen auch im Metro-UI. Die beiden Bereiche erscheinen so ein wenig vereinigter. In der Metro-Oberfläche selbst gibt es jetzt mehr Darstellungsoptionen. Die Kacheln haben z.B. 4 verschiedene Größen zur Auswahl und zeigen bei der größten Stufe viele wichtige Informationen zu den installierten Programmen.
Für diejenigen, die die Metro-Oberfläche überhaupt nicht mögen, hat Microsoft die Möglichkeit eingeführt, Windows 8.1 direkt auf dem Desktop zu starten.

Suche und Internet
Die Suche wurde bei Windows 8.1 auch geändert. Beim durchsuchen des Computers werden jetzt auch Einstellungen angezeigt, die den verwendeten Suchbegriff aufweisen. Der Suchdienst Bing sucht jetzt bei einer lokalen Suche auch im Internet nach Inhalt und zeigt diesen in den Suchergebnissen. Wer dies als störend empfindet kann die Suche auch so konfigurieren, dass das Internet nicht mit einbezogen wird.

Weitere Neuerungen
Die Liste der Neuerungen von Windows 8.1 ist umfangreich. Einige davon sind Fingerprint Anmeldung, welche sich gut für den Geschäftsbereich eignet oder Entgegennahme von Skype Anrufen während des Sperrbildschirms. Skype ist tief integriert und optisch an Windows 8 angepasst. Weitere Neuerungen sind tiefer im System verschachtelt und nicht so offensichtlich.

Smartphone – Entscheidung getroffen, jetzt geht es um Tarife

Meine Entscheidung ist gefallen. Es soll das S4 Mini werden. Soweit klar. Nur scheinbar war dies die leichtere Entscheidung. Prepaid oder einen der hundert Tarife auf dem Markt? Mehr Geld jetzt für das Handy oder doch monatelang mit der Grundgebühr abbezahlen?
Der Online-Vergleich im Internet ist ein besonders einfacher Weg, um Verträge und Tarife einem Reality-Check zu unterziehen. Ich prüfe vor dem Abschluss eines neuen Vertrages grundsätzlich, ob ein vermeintlich attraktives Angebot tatsächlich das beste Preis-/Leistungsverhältnis aufweist. Hier hat das Internet für extreme Transparenz gesorgt.

Und schon geht es wieder los. Als erstes eine Entscheidung. Ich habe gerade Urlaubsgeld bekommen also kaufe ich mir das Smartphone ohne Vertrag und verzichte auf die monatelange Laufzeit mit spare das Geld wieder. Dies hat mir direkt der erste Blick auf die Prepaidtarife und die Vertragstarife gezeigt. Da gibt es in den Konditionen für SMS, Minutenpreise und Datenleitung kaum Preisunterschiede.

Bei der ersten Recherche habe ich einen sehr guten Überblick beim Prepaid Vergleich für Android Handys bekommen. Es werden viele Tipps gegeben wie Anforderungslisten, Prepaid Anbieter gelistet (die ich zuvor gar nicht kannte), Sortierung nach Features, und so weiter und so fort.

Wichtig ist natürlich auch die Möglichkeit der Aufladung des Guthabens. Ich möchte nicht regelmäßig an die Tankstelle rennen und mir eine Rubbelkarte holen und dann per Telefon Ziffern und Buchstaben einem Computer zuschreien. Macht man dies heute noch? :) Auch diese Info habe ich bei den unterschiedlichen Tarifen bekommen.

Der Dschungel scheint sich ein wenig zu lichten und ich denke schon fast einen Durchblick bekommen zu haben. Letztendlich stehen noch 3 Anbieter auf meiner Liste und einer davon wird es wohl werden.

Für heute habe ich genug gesucht. Ich werde das S4 dann heute bestellen und morgen oder übermorgen die endgültige Tarifentscheidung fällen. Eine Nacht darüber schlafen kann nie schaden.

 

Frag nur…jeden Tag eine gute Tat im Helpdesk

Und da war sie wieder: Meine 3 Probleme. Kein Anstand. Kein Verständnis. Kein Interesse an Lösungsansätzen.

Ein wenig Anstand erwarte ich auch von meinem Anrufer. Wenn ich mich mit meinem Namen vorstelle und dem Gegenüber eine Begrüßung zukommen lasse erwarte ich dies auch. Leider hat bei dem ein- oder anderen scheinbar etwas in der Kinderstube nicht so korrekt funktioniert und es ertönt nur von meinem Gesprächspartner: „Ich habe eine Spammail bekommen.“

Ok. Wie du mir, so ich dir. So dass meine Antwort nicht ganz so professionell ausfiel: „Von mir war die nicht!“

Oft bekommt man den Anwender durch so eine irrationale Aussage wieder herunter und kann dann das Gespräch noch einmal unter der eigenen Gesprächsführung beginnen.

Ok, der Anrufer hat eine Spammail bekommen. Ich erkläre immer wieder gerne, wie ein Spamfilter funktioniert, dass immer schmaler Grat zwischen „zu stark filtern“ und „zu wenig filtern“ ist, da man ja auch keine wichtigen E-Mails im Spam wiederfinden will, da man diesen ja eh ignoriert. Ok. Ich stoße auf Verständnis.
Das Gespräch entwickelt sich zum Smalltalk – warum denn so viele Unternehmen Newsletter und Werbemails versenden. Ähm um ihre Produkte anzubieten und ihren Umsatz zu steigern?! Natürlich! Gerne verweise ich dann noch einmal auf einen
Zeitungsartikel im Hamburg Magazin der auf das Thema Onlinemarketing eingeht.

Ok hat mein Gegenüber auch verstanden. Weiter. Warum er denn immer diese E-Mails bekommt obwohl er sich doch nur bei bestimmten Newslettern angemeldet hat. Ok definieren wir noch einmal Spam (unerwünschte Werbung) und Newsletter (erwünschte Werbung). Kein Problem. Ich möchte ja nur meine Anwender glücklich machen, auch wenn ich das Gefühl habe heute wieder mehr Seelsorger als Techniker zu sein.

Weitere Fragen? Natürlich! Wo haben die Spammer denn die E-Mailadresse her? Machen wir mal zusammen google und suchen einfach mal nach der E-Mailadresse. Ach 6 Einträge? Das können die Spammbots auch. Wirklich? Wirklich!

Und wieder jemandem IT-Allgemeinbildung verschafft. Evtl. sollte ich zu den Pfadfindern gehen. Jeden Tag eine gute Tat!

Android Handy – Was brauche ich, was will ich

Es gibt ja immer mal wieder in Unternehmen die (undurchdachte) Idee den Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten ihre E-Mails und Dateien auf ihrem privaten Mobilfunkgerät oder Tablet abzurufen. Bring your own device. Ok, vom administrativen Aufwand und vom sicherheitsrelevantem Standpunkt eine Farce aber es hat auch Vorteile. Ich darf mir als Testuser ein neues Android Handy kaufen.
Nur welches ist im Moment angesagt, welches hat Spielereien, die nur Strom fressen und was brauche ich unbedingt?
Auf folgende Features kann und will ich nicht verzichten:

  • durchschnittliche Größe – Bedienung mit einer Hand möglich (ich will mir keine riesige Platte an den Kopf halten beim Telefonieren)
  • geringes Gewicht
  • erweiterbarer Speicher
  • möglichst lange Akkulaufzeit
  • aktuelle Android Version

So, die großen Mischlinge, welche behaupten Smartphone zu sein aber nicht in die Hosentasche passen fallen schon einmal raus. Schauen wir weiter. E-Mailfunktion, Webbrowser, Kalendersynchronisation, Kamera (Schnappschüsse, für eine Fotosession nehme ich doch lieber meine Spiegelreflex) bieten sie alle. Dann mal los auf das Angebot und durchklicken.
Ich fange einmal an und sortiere alles aus was eine veraltete Android Version hat. Eine 4.1 Jelly Bean sollte es schon sein. Dann kommt alles weg was einen Stift mitliefert. Ich habe einmal versucht mein Mobilfunkgerät als Notizzettel zu nutzen aber wenn mir eingefallen ist, dass ich etwas aufgeschrieben habe, wusste ich auch was es war. Das spare ich mir auf für die Zeit in der mein Gehirn nicht mehr so gut funktioniert. Und wenn ich dann doch einmal etwas notieren möchte kann ich dies auch über die Tastatur eingeben.
Als nächstes alles weg über 4 Zoll-Display. Ich will für mein Handy keinen zusätzlichen Rucksack kaufen.
Nach dem Lesen von diversen Tests und Produktübersichten bin ich immer wieder zum Samsung Galaxy S3 mini gestößen.
Optimale Größe, gute Ergebnisse, leicht. Exakt was ich suche. Alternativ könnte ich mich für das Samsung Galaxy S4 Mini entscheiden. Ein wenig größer aber das müsste ich einmal in die Hand nehmen um zu schauen wie ich damit umgehen kann.
Bring your own device ist schon ganz schön kompliziert, gerade wenn man kein „own“ device sein Eigen nennt. :) Ich glaube ich bleibe erst noch ein paar Wochen bei meinem Geschäftshandy und schaue mir nach der Markteinführung das S4 Mini an und entscheide danach spontan ob es das S3 oder das S4 sein soll.
Ihr habt gute Alternativen? Immer raus damit.

ISO Datei mounten ohne Drittanbietertool unter Windows 7, XP und Vista

Microsoft hat in ihrem Betriebssystem Windows 8 von Hause aus die Möglichkeit eingebaut virtuelle CD-Laufwerke einer ISO Datei zu mounten. Seit dem 23.April stellt Microsoft auch ein Tool für alle XP, Vista und Windows7 Nutzer zur Verfügung, welches diese Funktion bietet. Bislang musste man auf Tools von Drittanbietern zurückgreifen um diese Funktionalität zu erhalten.
Das Tool nennt sich Virtual CD-ROM Control Panel und kann auf der Homepage von Microsoft kostenlos heruntergeladen werden. Virtual CD-ROM Control Panel hat eine Dateigröße von 60 KB.
Mit einem digitalen Abbild eines Mediums – der ISO-Datei – ist es leicht möglich die CD- und DVD-Sammlung zu archivieren. Mit einer Brennsoftware ist so ein Abbild schnell erstellt.

So verwendest du Virtual CD-ROM Control Panel:
1. Lade Virtual CD-ROM Control Panel herunter
2. Führe die Datei winxpvirtualcdcontrolpanel_21.exe per Doppelklick aus
VirtualCDRom ausführen

3. Entpacke die Datei in einen zuvor definierten Ordner
4. Aus dem o.g. Ordner kopiere die Datei VCdRom.sys in your %systemroot%\system32\drivers (normalerweise C:\Windows\system32\drivers
5. Starte VCdControlTool.exe aus dem – unter 3 definierten – Ordner.
VirtualCDRom ausführen

6. Über den Punkt mount könnt ihr nun ISO-Dateien auswählen und öffnen.

gesperrte Passwörter in Firefox oder Chrome speichern

Auf einigen Internetseiten wird – oft aus gutem Grund – die Speicherung von Passwörtern unterbunden. Gerade Banken und Bezahldienste machen dies aus Sicherheitsgründen. Bei anderen Plattformen ist der Sinn dahinter schwerer oder gar nicht zu durchschauen. Da ich der Meinung bin, dass jedem Internetsurfer die Entscheidung ob er ein Passwort speichern möchte oder nicht frei überlassen werden sollte möchte ich euch heute ein paar Addons für die gängigsten Browser vorstellen, die auch auf Seiten, welche die Passwortspeicherung unterbinden, diese Sperre aushebeln.

Die Firefox-Erweiterung RememberPass bietet dem Firefox-Nutzer das Speichern der Zugangsdaten auf allen Webseiten an. Ob und auf welchen Seiten ihr euer Passwort speichern wollt liegt aber natürlich weiterhin an eurem gesunden Menschenverstand.

Im Chrome nennt sich die Erweiterung Autocomplete = on. Nach der Installation werden Passwörter dann auch auf eigentlich gesperrten Seiten gespeichert.

Für die ein oder andere Seite recht nützlich. Alternativen bieten natürlich lokale Passwortsafes wie KeePass oder Onlinespeicher wie LastPass.

Goodbye, good old LAN-Party!

Wer erinnert sich nicht gern daran zurück? Ganze Wochenenden mit Schlafsack, Energy Drinks und dem damals noch recht voluminösen Rechner inkl. Bildschirm pilgerte man zu ländlichen Turnhallen und Vereinsheimen. Schlaf war definitiv Mangelware, Duschen wurde überbewertet und wer seine Festplatte nicht gut genug gesichert hatte, wurde schnell zum Gespött des Wochenendes, wenn das eine oder andere private Video nicht richtig gesichert war. LAN-Partys waren über viele Jahre ein kleines Highlight. Man traf sich mit zahlreichen anderen – überwiegend männlichen Gamern und maß seine Fähigkeiten bei Counterstrike und Starcraft in Gruppen, Clans und Einzeltournieren. Daneben spielte der Austausch von Filmen, Musik und neuen Programmen eine enorme Rolle. Aber auch Nicht-Gamer waren gern gesehene Gäste und die Veranstaltungen waren der Place to be.

Heutzutage sitzen die Gamer alleine in ihrem Zimmer und verschanzen sich. Die bewegen sich nicht mal raus, um sich ein neues Spiel zu kaufen – die spielen heute Onlinespiele. Die alten Discs stehen unberührt bei denen zuhause rum und langweilen sich zum Spieltode. Die haben es eigentlich verdient, dass sie wieder wertgeschätzt werden. Das werden sie: vom Online-Portal Music Magpie. Hier kann man seine alten CDs, DVDs und Spiele loswerden. Dafür muss man sich lediglich von den Discs trennen, Barcodes eingeben, den Preisvorschlag akzeptieren und die Scheiben versenden. Für das Versenden gibt es einen kostenlosen Versandaufkleber. Diesen kann man sich entweder bequem ausdrucken. Ist der Drucker kaputt, kann man sich den Aufkleber auch per Post zuschicken lassen. Dann heißt es: warten. Nach wenigen Tagen ist das Geld dann auf dem eigenen Bankkonto. Das könnte man ja wieder in die nächste LAN-Party stecken: Chips, Schokolade und ein paar gute Spiele und schon versetzt man sich wieder in alte Zeiten. Viel Spaß dabei!